Am Montag, den 07.09.2026 war es endlich so weit: Bei herrlichem Wetter machten sich die Montagegruppen der Wernberger Werkstätten auf den Weg zur Feuerwehrschule nach Lappersdorf.
Mit dem Busunternehmen Kraus starteten wir um 08:15 Uhr in Richtung Regensburg. Nach rund einer Stunde erreichten wir die Feuerwehrschule in Lappersdorf. Herr Soeren Chwastek ließ uns mit dem Bus direkt auf das Schulgelände fahren.
Schon bei der Einfahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von den vielfältigen Übungsmöglichkeiten. Neben verschiedenen Gebäuden waren unter anderem ein Bahnübergang mit Zug und Bahnhof zu sehen. Auf den Straßen standen teilweise stark verformte Fahrzeuge – es sah fast so aus, als hätte es hier gleich mehrere Unfälle gegeben.
Anschließend begann Soeren mit der Führung über das Außengelände. Er erklärte uns, dass in den verschiedenen Übungsbereichen nahezu alle denkbaren Einsatzsituationen realitätsnah simuliert werden können.
Während unseres Besuchs konnten wir unter anderem einen laufenden Zugführerlehrgang beobachten. Die Teilnehmer bearbeiteten gerade eine Einsatzsituation an einem nachgebauten Schnellrestaurant – wir durften dies live miterleben.
Soeren erklärte uns außerdem, dass an den drei staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern – Würzburg, Geretsried und Regensburg – Feuerwehrdienstleistende unter anderem zu Gruppenführern, Zugführern und Leitern von Feuerwehren ausgebildet werden.
Auf dem weiteren Rundgang lernten wir die vielfältigen Übungsmöglichkeiten der Feuerwehrschule kennen. Neben unterschiedlichen Gebäudeszenarien können auch Einsätze im Straßen- und Luftverkehr trainiert werden. Besonders interessant waren die Boote, mit denen unter anderem die Ausbildung für den Bootsführerschein durchgeführt wird.
Auch ein Fahrsimulator für Maschinisten sowie verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, darunter HLFs und Drehleitern, gehören zur Ausstattung. An einem speziellen Fahrgestell können die Maschinisten zudem den Aufbau der Kraftübertragung und des Pumpenantriebs nachvollziehen.
Im Gebäude erhielten wir einen Einblick in die modernen Schulungsräume und die Unterkünfte der Lehrgangsteilnehmer. Auch historische Feuerwehrgeräte und ältere Unterrichtsmaterialien waren ausgestellt.
Ein besonderes Erlebnis war die Atemschutzstrecke. Hier wurde uns deutlich gemacht, wie wichtig Teamwork unter Atemschutz ist. Bei völliger Dunkelheit konnten wir selbst erfahren, wie schwierig die Orientierung ohne Sicht sein kann.
Zum Abschluss der Führung besichtigten wir noch die Aufenthaltsräume und Apartments der Lehrgangsteilnehmer.
Anschließend stärkten wir uns in der Kantine mit Currywurst und Pommes. Zum Abschluss durfte natürlich ein gemeinsames Gruppenfoto vor einer der drei Drehleitern nicht fehlen.
Auf dem Heimweg kehrten wir noch in der Kugelwirtschaft in Steinberg am See ein. Bei Kaffee und Kuchen oder einem Eis ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und tauschten uns über die vielen neuen Eindrücke aus.
Der Ausflug zur Feuerwehrschule war für die drei Montagegruppen ein abwechslungsreicher und interessanter Tag. Auch noch Tage danach wurde über die vielen Eindrücke und Erlebnisse gesprochen.
